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WUD Standorte 2015

Frankfurt

Bilder 2015

2015 wurde erstmals der World Usability Day in Frankfurt am Main veranstaltet.

Der Themenschwerpunkt »User Experience als Grundlage von Innovation in der Produktentwicklung und nachhaltiger Nutzung« an der Schnittstelle von Softwareentwicklung, Engineering und Industrie-Design motivierte gut 130 Besucher aus ebendiesen Bereichen, die Veranstaltung im Museum Angewandte Kunst (MAK) zu besuchen.

Zunächst konnte durch Kurzvorträge aus verschiedenen Anwendungsdomänen und Disziplinen das heterogene thematische Spektrum umrissen werden. Die Spanne reichte dabei von aktuellen Herausforderungen durch Industrie 4.0 über den Designprozess bei Haushaltsgeräten bis hin zu experimentell-explorativen Gestaltungsansätzen. Ebenso thematisiert wurden die Frage des Zusammenhangs von Sicherheit mit Usability, sowie diverse methodische Ansätze wie Design Pattern, agile Prozesse und die Nutzung von Living Labs im Kontext Smart Home.
Dabei gelangen den Referenten aus Praxis und Wissenschaft trotz der Kürze der Vorträge detaillierte und vielschichtige Einblicke in die unterschiedlichen Themen.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden Fragestellungen aus den Vorträgen aufgegriffen, Einzelaspekte vertieft und gemeinsam mit dem Publikum diskutiert. Als Fazit konnten zahlreiche aktuelle Herausforderungen in den unterschiedlichen Bereichen identifiziert werden. Diese erscheinen an vielen Stellen durchaus vergleichbar und erfordern in ihrer Komplexität ein gemeinsames, transdisziplinäres Vorgehen und das Berücksichtigen von Usability und User Experience bereits früh im Produktentwicklungsprozess.

Der Dank der Veranstalter gilt allen Besuchern und Referenten, sowie der Förderinitiative Mittelstand Digital, die einen spannenden und schönen Abend ermöglichten.
Wir freuen uns auf einen »World Usability Day 2016« im nächsten Jahr.

Hamburg

World Usability Day (WUD) 2015 in Hamburg

Ein Rückblick auf den Tag, der die (digitale) Welt verbessern soll

Zuerst möchten wir der German UPA zum 10. World Usability Day gratulieren! Danke, dass ihr diesen Tag ins Leben gerufen habt. Es gehört viel Enthusiasmus dazu, die vielen Veranstalter zu vernetzen und Tausende Teilnehmer zu begeistern.

Teilnehmerrekord

eparo konzipiert und organisiert den WUD in HH seit 2006. Die Teilnehmerzahlen steigen jährlich. Innovation – das Motto des diesjährigen WUD – hat den Rekord gebrochen. Rund 320 Teilnehmer besuchten 18 Vorträge und sieben Workshops. Die Hörsäle und Seminarräume der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), unserem Kooperationspartner, waren bis auf die letzten Plätze belegt. Während der WUD HH anfangs eher ein „Familientreffen“ der Hamburger UX-Szene war, reisten viele Teilnehmende und Vortragende in diesem Jahr sogar aus Süddeutschland an. Teilweise sogar als Kleingruppen aus Unternehmen oder Universitäten. Das Publikum wird von Jahr zu Jahr bunter. Ausführliche Infos zum Programm und die Vorträge zum Download gibt es hier.

In den nächsten Tagen veröffentlichen wir hier aber auch einen ausführlichen Rückblick :-)

Köln

Bilder 2015Moderiert von Gerhard Hartmann (TH-Köln, Institut für Informatik) fand am 12. November 2015 der sechste Kölner World Usability Day mit dem Fokusthema Innovation statt.
Den Auftakt machte Thomas Geis von ProContext Consulting. Sein Vortrag verband theoretische Inhalte bzgl. ausgewählter Dimensionen der User Experience mit dem auf ein Produkt bezogenen Erlebenszyklus eines Benutzers. Veranschaulicht hat er dies durch Interaktion mit dem Publikum, anhand des Küchengerätes Thermomix der Firma Vorwerk und mit persönlichen Erfahrungen durch die Nutzung von Smart Devices.

Gunnar Tacke von Capgemini beschrieb, was Versicherungen tun können, um den Erwartungen von Kunden in der heutigen Zeit gerecht zu werden. Er veranschaulichte die heutige Sicht von Kunden auf Versicherungen und die daraus resultierenden Herausforderungen. Dabei stützte er sich auf empirische Untersuchungen mittels "Voice of the customer survey“, deren Interpretationen Aufschluss darüber gaben, wie die User Experience bei verschiedenen Kommunikationskanälen mit dem Kunden ausgeprägt ist.

Nach einer kurzen Pause mit angeregtem Meinungsaustausch setzte Tim Schneider von Railslove den Abend fort. Er stellte ein Projekt vor, welches in Kooperation mit dem Bank-Verlag in Köln durchgeführt wurde. Mit seinem Team hat er durch ein designorientiertes Vorgehen den Nutzungskontext analysiert, Nutzungsprobleme hinterfragt und dadurch Innovationspotenziale identifiziert. Durch punktuelle Änderungen am bestehenden Konzept einer Umsatzübersicht beim Online Banking konnte er verdeutlichen, wie effizient das Team in nur einer Woche von Problemen zuinnovativen Prototypen gekommen ist.

Abschließend präsentierte der Master Absolvent der TH Köln, Christopher Messner, Innovation beim Self-Assesment für Entwicklungsprozesse mit dem Fokus auf UX. Das von ihm entwickelte dreistufige Maturity Model beinhaltet eine Vielzahl von Indikatoren für Dimensionen der User Experience und bezieht sich auf agile Vorgehensweisen in Unternehmen. Damit dies eine breite Anwendung finden kann, abstrahierte er dabei von konkreten Methoden, weil diese je nach Unternehmen unterschiedlich interpretiert werden. Als Berufseinsteiger schilderte er zuletzt, wie er von den Erkenntnissen seiner Master Thesis bereits bei seiner jetzigen Arbeit bei CI Mobile Minds profitieren konnte.

München

Bilder 2015Am 12. November trafen sich weltweit Informationsarchitekten, Konzepter, UX-Designer, Usability-Spezialisten und Produktmanager anlässlich des World Usability Day´s. 
 

Das zentrale Thema in diesem Jahr war „Innovation“. Im München haben wir das zum Anlass genommen, Münchner Unternehmen die Möglichkeit zu geben Ihre Ideen und Innovationen dem Münchner Publikum zu präsentieren. So wurde in diesem Jahr ein Event mit Impulsvorträgen, Case Studies und Workshops von Experten aus dem Münchner Raum geplant.

Gleich zum Auftakt gab Michael Bartl, Vorstandsmitglied der HYVE AG, in seinem Vortrag „Die “Neue Offenheit” – Der Wandel von Innovationsmodellen im digitalen Zeitalter“ einen Überblick welche Innovationen uns in Zukunft vermehrt beschäftigen werden. So wird u.a. deutlich, dass die Entwicklungen der selbstfahrenden Autos, nicht nur große Potentiale für die Auto-Industrie bieten, sondern der „Run“ auf die perfekte Innenausstattung und die Freizeit der Fahrer bereits begonnen hat. Schließlich verbringt der durchschnittliche Autofahrer 2 von 82 Wochen pro Jahr im Auto. So engagieren sich nicht umsonst mediale Spezialisten wie Apple und Google in diesem Wirtschaftszweig. Dank Open Innovation nehmen auch die Kunden massiv Einfluss auf Innovationen.

Wie die konsequente Integration von Nutzern zu erfolgreichen Produkten führt, erklären Henning Brau und Mirco Winde von der BSH Hausgeräte GmbH in Ihrem Vortrag „Home Connect – Eine UX Journey vom ersten Scribble zum Design Award“. Durch ein agiles, leanes und konsequent nutzerzentriertes Vorgehen, entstand mit Home Connect ein erfolgreiches Produkt, das letztendlich mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Aber noch viel wichtiger, dieses Pilot-Projekt hat innerhalb des riesen Konzernes die Wege geebnet, so dass auch zukünftig nutzerzentriert Produkte entwickelt werden können.

Parallel konnten im ersten Workshop die Teilnehmer selbst Erfahrungen in der Entwicklung von innovativen Produkten sammeln. Lorena Meyer, von der eResult GmbH, leitet den Workshop „Design Studio“. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die dabei hilft, innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Ideen zu generieren und diese im Team zu überprüfen. Umso interdisziplinärer das Team, umso vielfältiger die Ergebnisse.

Welche Potentiale die Einführung von Touch-Displays bei der Maschinenbedienung haben, erläuterte mein Kollege Josef Jaud in seinem Vortrag „Industrie-HMI und User Experience – 2 Welten prallen aufeinander“. Er erklärt anhand von Beispielen aus einer Case-Studie, wie durch die neuen visuellen Möglichkeiten von Touch-Displays, mentale Modelle aus der realen Benutzung in Visualisierungen von Interaktionen überführt werden können. Überzeugt Euch selbst und schaut euch den Prototypen hier an.

In den folgenden Vorträgen standen die Erfahrungsberichte der Referenten im Vordergrund. So berichtete Wolfram Nagel von der SETU GmbH in seinem Vortrag „Content Design und UI Architektur für Multiscreenprojekte“, dass Inhalte, User Interfaces und Workflows für einen erfolgreichen Multi-Screen-Auftritt, nach ähnlichen Mustern modular und strukturiert geplant sowie aufgebaut werden müssen – vergleichbar mit den Bausteinen in einem Baukastensystem. Und Lisa Daske von der msg systems AG stellte in Ihrem Vortrag „Top 10 Fehler bei der UI-Spezifikation“ eine Liste von Fehlern vor, die wir in Zukunft wohl alle nicht mehr machen werden. Welche das sind, findet Ihr hier.

Zur gleichen Zeit beschäftigten sich die Teilnehmer des Workshops „Normale Nutzer gibt es nicht! Blind Date des AK Barrierefreiheit der German UPA“ mit extremen Nutzungsbedingungen, die sie gleich selbst erfahren konnten. Zusätzlich gab es Tipps von den Experten zum Umgang inklusive gängiger digitaler Hilfsmittel. So erfuhren alle über konkrete Möglichkeiten, wie konzeptionelle, technische und gestalterische Konsequenzen aus extremen Nutzerverhalten in den eigenen Arbeitsalltag integriert werden können.

Zum Abschluss referierten Katharina Frison, Masterstudentin an der LMU München und Johannes Huber von designaffairs in Ihrem Vortrag „UX Lab 2.0 – Wie man UX Evaluation ganzheitlich und effizient gestaltet.“ darüber, in wieweit eine App zur Evaluierung von User Experience in Zukunft genutzt werden kann. Vorteile dieses Verfahrens ist eine UX Evaluierung, die einfacher, flexibler und günstiger ist und die Vorteile einer Feldstudie nutzt, um den direkten Nutzungskontext mit dem Testobjekt einzufangen. Die detaillierten Ergebnisse dieser Studie findet Ihr in der Präsentation und Master-Thesis von Katharina.

Der 11. World Usability Day in München bot eine Menge Input, Gespräche und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. Wir bedanken uns bei allen Referenten, die sich viele Gedanken gemacht haben und in den Vorträgen und Workshops Ihre Ideen und Denkanstöße mit uns geteilt haben und bei den Sponsoren, ohne die so eine für die Teilnehmer kostenlose Veranstaltung nicht möglich ist. 

Metropole Ruhr

Seit 2010 gibt es den RuhrWUD (Standort wechselt jährlich im Ruhrgebiet)

Dieses Jahr:

„Zukunftskongress Positive Computing“ im Rahmen des World Usability Days In Bottrop, an der Hochschule Ruhr West

Erstmalig größer aufgezogen:

Ganztägig statt abends Keynote-Speaker (Andreas Klapdor, RWE & Dr. Stefan Becker, Ford) zusätzlich zu den Vorträgen noch Workshops zu speziellen Themengebieten kam super an!

> 100 Besucher, ein Rekord!

Themen:

Bilder 2015

  • Positive Computing
  • Industrie, Enterprise & Wirtschaft 4.0
  • IoT & Smarthome
  • Gamification
  • UX im Wandel

 

Vorträge (zusätzlich zu den Keynotes) gab es von

Bilder 2015

  • Centigrade
  • Engage.NRW
  • Hochschule Ruhr West
  • IfADo
  • itemis
  • MAXIMAGO
  • User Interface Design

Workshops zu speziellen Themen:

Bilder 2015

  • „User Experience und Markenführung“ (User Interface Design)
  • „Maschine unterstützt Mensch“ (Centigrade)
  • „Positive Computing“ (Hochschule Ruhr West)
  • „Developing User Experience“ (MAXIMAGO)

 

Im Anschluss gab es eine Führung durch die Labore der Hochschule Ruhr West, z.B. mit

Bilder 2015

  • Brain-Computer-Interface
  • berührungslose Gestensteuerung
  • Fablab mit 3D-Drucker
  • Fahrsimulator
  • Eye-Tracking-Systeme
  • Roboter von klein bis groß
  • Systeme zur virtuellen Realität

Weitere Infos auf http://www.ruhrwud.de/ und  https://www.facebook.com/wudruhr

 

Salzburg

Bilder 2015Zum ersten Mal fand am 12. November 2015 der World Usability Day in Kuchl/Salzburg statt. Veranstaltet wurde das Event von DE|RE|SA (Design Research Salzburg), der Forschungsabteilung des Studienganges Design & Produktmanagement der Fachhochschule Salzburg. Zunächst stellte Prof. Jonathan Chapman von der University of Brighton in seinem Talk „8 thoughts about usability“ die wichtigsten Grundsätze zur Integration von Usability in Produktdesign aus Sicht einer Wissenschaftlers und Designers vor. Anschließend präsentierte Nils Radau (KISKA GmbH) verschiedene Innovationsprojekte unter dem Aspekte der Usability. Der abschließende Vortrag stammte von Fabian Knirsch und Oliver Langthaler (cappatec OG). Sie berichten über ihren anfangs schwierigen Start in die Welt der nutzerzentrierten Gestaltung und die Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Design & Produktmanagement. 

Bilder 2015Im Anschluss an die Vorträge informierten sich die Gäste im Eyetracking-Studio von DE|RE|SA über die Ausstattung und Kooperationsmöglichkeiten. Gleichzeitig nutzten einige Produktentwickler unser Angebot des Usability Quick Checks und holten sich für ihre Produktidee das fachkundiges Feedback unserer Jury zu den Bereichen Usability, Design und Produktmanagement ein.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Unterstützern unseres World Usability Days 2015 und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

FACHHOCHSCHULE SALZBURG GmbH
Salzburg University of Applied Sciences

Laura Ackermann, B.Eng., M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Design & Produktmanagement

 

Siegen

Bilder 2015Bereits zum sechsten Mal in Folge fand am Donnerstag den 12. November der World Usability Day in Siegen mit ca. 100 BesucherInnen statt. Dieser jährlich weltweit laufende, offene Aktionstag bestand in diesem Jahr in Siegen aus verschiedenen Vorträgen, Workshops, Exponaten und Demos rund um die Themen „Gebrauchstauglichkeit“ (Usability) und „Nutzungs-Erlebnis“ (User Experience) von Computersystemen und wurde am neuen Campus Unteres Schloss in der Siegener Oberstadt von Prof. Dr. Volkmar Pipeksowie den ortsansässigen Firmen Buhl Data, conception, CONZE sowie G.I.B. ausgerichtet und vom Fab Lab Siegen sowie dem Hackspace Siegen e.V. und der German Usability Professionals Association e.V. (UPA) unterstützt.

WUD 2015Sven Bittenbinder (Buhl Data) referierte über kontextspezifisches Feedback als Evolutions- und Innovationstreiber in der Praxis. Anschließend präsentierte Timo Jakobi (Uni Siegen) die Herausforderungen mit denen Menschen, die in einem smarteren Zuhause leben möchten, konfrontiert werden. Kai Eckoldt (Folkwang Universität der Künste) stellte außerdem Möglichkeiten vor, wie durch „soziale Assistenzsysteme“ das respektvolle Handeln im Straßenverkehr verbessert werden kann. Zusätzlich gab es eine Vorstellung des aktuellen Standes des Fab Lab Siegen sowie einen Kurzvortrag der Firma conception über den Einsatz von Filtern auf Websites. Abschließend präsentierten Studierende der Uni Siegen als Gewinner der diesjährigen CSCW-Challenge und der Usability-Challenge – zwei studentische Wettbewerbe der deutschen Gesellschaft für Informatik – ihre Projekte, für die sie ausgezeichnet wurden.

WUD 2015Neben den Vorträgen gab es für die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr erstmalig auch die Möglichkeit an zwei Workshops teilzunehmen: Vertreter der Gesellschaft für Information und Bildung (GIB) erprobten mit ihren Teilnehmern die Methode des „Design Thinking“ am Beispiel des Siegener Studentenausweises. Die Gruppe sollte dabei zusammen Ideen entwickeln, wie man den Ausweis aus Nutzersicht verbessern könnte. Der zweite Workshop wurde von Dominique Winter geleitet, der mit praktischen Übungen verdeutlichte, wie innovativ und richtungsweisend Rollenspiele in der Produktentwicklung sein können.

WUD 2015Zwischen den Vorträgen und Workshops hatten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich spannende Technologien, Demonstratoren und andere Systeme anzuschauen sowie auszuprobieren und es gab Raum für informellere Vorträge. So konnten die Besucher einen 3D-Drucker und seine Arbeit aus der Nähe betrachten, ein vom Siegener Hackspace entwickelter Spiele-Controller wurde vorgestellt, der Künstler Crauss stellte seinen Essay „Schönheit“ vor und das Projekt Smart Live demonstrierte Techniken für ein smarteres Zuhause und erzählte von Erfahrungen, die am Projekt beteiligte Haushalte bereits mit diesen Systemen gemacht haben. Außerdem gab es vielfältiges Informationsmaterial in Form von Postern und Broschüren und die Studierende konnten sich bei ausstellenden Unternehmen über berufliche Perspektiven erkundigen.

Stuttgart

WUD 2015Wir schauen auf einen erfolgreichen WUD 2015 zurück und bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern, Sponsoren, Vortragenden und Teilnehmern, die den Tag rund um Benutzerfreundlichkeit mit uns mit gefeiert und gestaltet haben!

Da bereits das Usability-Großevent "Mensch & Computer" im September 2015 in Stuttgart stattfand, präsentierte sich der WUD in diesem Jahr im kompakten, aber nicht minder spannendem Gewand im Turmforum am Hauptbahnhof. Ab 16 Uhr erwartete die rund 70 Teilnehmer, die einen der heißbegehrten Plätze ergattern konnten, ein vielfältiges Vortragsprogramm. "Wie können Nutzer in Innovationsprozesse integriert werden?", "Mit welchen Methoden können KMUs innovative und benutzerzentrierte Prozesse anstoßen?" oder "Wie funktioniert Storytelling im E-Commerce?" Diese und andere Fragen beantworteten Referenten aus Wirtschaft & Forschung in ihren Vorträgen. Nach der Pause standen ein Serviceroboter, ein Best-Practice-Beispiel zu Industrie 4.0 in der Reinigungsbranche sowie Zukunftsthemen rund um User Experience im Fokus.

Im Anschluss traf sich die Stuttgarter Community zum Networking, um sich mit Blick auf das nächtliche Stuttgart über aktuelle Trends und Themen auszutauschen.

Nach dem WUD ist vor dem WUD: Deshalb stecken wir schon mitten in den Vorbereitungen für den World Usability Day 2016! Besucht unsere neue Website http://www.wud-stuttgart.de/ und erfahrt schon jetzt, was euch 2016 erwartet.

Euer WUD-Orgateam

Oberschneiding

Innovation und Nutzerfreundlichkeit - Zwei Themen, die sich ergänzen

Wie können Innovation und Nutzerfreundlichkeit zusammenwirken? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Symposium zum diesjährigen World Usability Day am 12. November, welches die Technische Hochschule Deggendorf zusammen mit EF.EU Oberschneiding durchführte.
Fr. Hlinka-Chod konnte zahlreiche Besucher in den Räumlichkeiten der Hochschule Deggendorf begrüßen. Bereits vor Beginn des Symposiums tauschten die Teilnehmer Meinungen aus.
Als Leiter des Instituts für Qualität und Weiterbildung begrüßte Hr. Stern die Teilnehmer. Er stellte die Aktivitäten der Hochschule bei Usability Engineer vor. In Kooperation mit EF.EU wurde dieser Zertifikatslehrgang entwickelt und findet dieses Jahr bereits zum 5. Mal statt.

„Einfach machen, ist oft gar nicht so einfach“ begrüßte Hr. Hofmann Geschäftsführer von EF.EU die Gäste. Die Nutzer verspüren dann Freude und Motivation, wenn sie Lösungen einfach verstehen und anwenden können. Dazu greifen die unterschiedlichsten Disziplinen ineinander. Ergonomie, Psychologie, Design und Entwicklung bringen den Nutzer in den Mittelpunkt. Die Funktion des Nutzers wird durch den Usability Experten in der Firma repräsentiert.

Hr. Prof. Eichinger zeigte anhand überzeugender Beispiele wie sich Innovationen auf die Nutzerfreundlichkeit auswirken. Bereits kleine Veränderungen in Verfahren und Prozesse können darüber entscheiden, ob der Nutzer die Lösung mit Freude verwendet.
So reduzierte sich die Diebstahlrate bei Motorräder nach Einführung der Helmpflicht deutlich. Es war nicht mehr so einfach bzw. wer ohne Helm fuhr fiel sofort auf.
Umgekehrt sind die „one-click-buy“ Schalter bei Amazon eine deutliche Vereinfachung und werden immer beliebter. Als Resultat steigert Amazon damit den Umsatz.

Durch Änderung des Nutzungskontextes ergeben sich Innovationen. Hr. Pichler von informare consulting zeigte an konkreten Beispielen wie durch die Erfassung des Kontextes und der Hintergründe der Kundenanforderung innovative, einfache Lösungen entstehen.
Die Maschine ist gut bei der Verarbeitung großer Datenmengen und Listen. Der Mensch ist aber der notwendige Entscheider. Darum sollten beide Akteure in den jeweils eigenen Stärken agieren. Eine Maschine kann durch Rechenlogik Entscheidungsvorschläge vorbereiten. Der Mensch kann seine Stärken wie Kreativität und Bauchgefühl einbringen. Dies wäre wirkliche Innovation und der Mensch wäre nicht mehr nur Controller der Maschine.
„Lassen Sie die Pickel weg“ so eine weitere Kernbotschaft. Dies bedeutet, die Lösungen und die Bedienoberflächen sollen sich auf das Wesentliche beschränken. Eine Anwendung, welche zig-Möglichkeiten gleichzeitig darstellt, überfordert den Anwender und lenkt von den, für den Nutzer jetzt wichtigen Dingen ab.
Nicht immer können sich Oberflächen auf ganz wenige Elemente beschränken. Aber auch dazu gibt es Hilfsmittel, wie Menschen die Bilder wahrnehmen. Klare Strukturen sind für uns wesentlich leichter zu erfassen. Gewisse empirische Standards vereinfachen weiter. Mit Klarheit und Einfachheit lassen sich auch leichter Verbesserungen aufzeigen und umsetzen.

„Die Innovation sind nicht zu managen. Die Ergebnisse liegen in der Zukunft und sind immer unsicher im Resultat.“ Mit diesem Statement überraschte Hr. Dr. Rossberger die Zuhörer. Die sogenannten Best Practise Sharing in diesem Bereich zeigen nur wie es in spezifischen Fällen funktionierte. Bei Innovationen sind aber immer unterschiedliche Parameter gültig. Trotzdem gibt es Empfehlungen und Richtlinien, welche Innovationen deutlich fördern. Neben einer guten Bildung ist für Innovation auch immer notwendig, dass die Freiheit und Förderung durch die Firmenleitung gegeben wird. In einem positiven Umfeld findet man neue Ideen vermehrt und der Mut zur Umsetzung ist deutlich höher. „Management of Balance“ wäre der bessere Begriff als Innovationsmanagement.

Bei Firma Krones gibt es seit 10 Jahren ein Team, welches sich mit Usability als Zentralabteilung auseinandersetzt. Nach euphorischem Start uns ersten schnellen Erfolgen musste dieses Team erkennen, wo und wie die Schwerpunkte richtig zu setzen sind. Usability kann nicht als System zum Beheben von Lösungsproblemen dienen. Es ist vielmehr eine Disziplin, welche bei der Entwicklung von Lösungen begleitend die Sicht der Bediener und Anwender repräsentiert. Da die Lösungen immer umfangreicher werden, aber nicht unbedingt die Qualität der Bediener steigt, ist eine einfache Bedienung unabdingbar. Wie Hr. Pronold berichtete, sind nun bei Fa. Krones, die Usability Spezialisten ganz selbstverständlich in die Entwicklung eingebunden und repräsentieren in den Phasen der Entwicklung die Nutzer.

Zum Abschluss des Symposium durften die Teilnehmer noch den „Reflexionsarmen Raum“ besuchen. Dieser ist speziell ausgestattet um Geräusche zu absorbieren und damit die wissenschaftliche Messung von Lautstärken zu ermöglichen. Prof Dr.-Ing. Krump erklärte die Funktionsweise. Anhang von solchen Messungen konnte beispielweise nachgewiesen werden, dass neuere Motorsägen tatsächlich lauter sind als ältere Modelle.

„Wir haben viel Neues erfahren und sehr gute Anregungen bekommen“ bestätigte eine Gruppe von Teilnehmern. In zahlreichen vertiefenden Gesprächen klang der Abend aus.

Würzburg

Innovation durch Usability
Usability durch Innovation

Bilder 2015Um den Zusammenhang dieser zwei eng miteinander verbundenen Themengebieten zu diskutieren, trafen sich am 12. November 2015 anlässlich des World Usability Days führende Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Universitätsstadt Würzburg.

 

 

Bilder 2015Ab 14 Uhr konnten sich die rund 130 Teilnehmer mit verschiedenen spannenden Aspekten der Usability auseinandersetzen. Die Themen erstreckten sich von „Usbility Testing auf mobilen Endgeräten“ über „Innovation und Userexperience auf dem Fernseher“ bis hin zum „Einsatz von Robotern im Bereich sozialer Dienstleistungen“ und „der Herausforderung für die Flugverkehrsgestaltung der Zukunft“. Im Anschluss an sechs Vorträge wurden ab 17 Uhr zum ersten Mal live Usability-Evaluationen angeboten.

 

Bilder 2015Teilnehmer hatten die Möglichkeit ihre eigenen Hardware- und Softwareprodukte von Studierenden des Studiengangs Mensch-Computer-Systeme testen zu lassen. Die Evaluation fand in Kleingruppen, gemeinsam mit den Interessenten statt. Die Stimmung war sehr positiv und angeregt. Für viele war es das erste Mal, dass ihre Produkte auf deren Usability getestet wurden. Nachdem die Studierenden ihr Feedback gegeben hatten, wurden Verbesserungsvorschläge diskutiert und versucht Lösungsstrategien für Probleme zu finden. Die Teilnehmer fanden die Evaluation durchgehend hilfreich und professionell. Die „Tester“ freuten sich über neue Kontakte und die gesammelte praktische Erfahrung.

Wir danken noch einmal recht herzlich unseren Sponsoren: Mayflower, Fresenius Medical Care, Stadt Würzburg, SSI Schäfer, Universität Würzburg und German UPA!