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WUD Standorte 2016

WUD in Aalen

aalen

Auftaktveranstaltung ein voller Erfolg – Der erste WUD in Aalen

Das Organisationsteam für Aalen hatte 2016 ein großes Ziel vor Augen: Wie bringt man den World Usability Day zum ersten Mal auf das leere Fleckchen Landkarte zwischen Stuttgart, Würzburg und München? Das eher beschaulichere Städtchen Aalen mit seinen knapp 70.000 Einwohnern birgt viel Potenzial: Mit einer eigenen Hochschule, hoher und namhafter Unternehmensdichte und seiner verkehrsgünstigen Lage zeigte es sich als attraktiver Veranstaltungsort für Besucher aus allen umliegenden Regionen. Organisiert durch die Hochschule Aalen mit dem Studiengang Technische Redaktion und der rocket-media GmbH & Co KG aus Dinkelsbühl, wurde der erste WUD in Aalen am 10. November 2016 ins Leben gerufen – mit vollem Erfolg!

Nach der vielen Vorbereitungsarbeit und Ausgestaltung des ersten WUDs an der Hochschule begrüßten insgesamt vier Referenten die Gäste im Rahmen der Vortragsreihe. Nach Eröffnung der Veranstaltung durch die Mitorganisatoren Prof. Dr. Constance Richter und Carsten Menzel sprach der ehemalige Rektor Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering zum Auftakt und lobte die neu ins Leben gerufene Veranstaltung und ihren wichtigen Bezug zur Hochschule und den umliegenden Unternehmen, vor allem zum technischen Bereich.

An das Thema herangeführt wurden die „Usability-Neulinge“ mit einem Rundgang durch den menschzentrierten Gestaltungsprozess und seinem methodischen Vorgehen. Mitorganisatorin Carmen Hartmann-Menzel veranschaulichte anhand vieler Praxisbeispiele die Basis des benutzerzentrierten Prozesses und schaffte ein hervorragendes Grundverständnis zum Thema.

Danach begeisterte Professor Markus Weinberger aus dem Studiengang „Internet der Dinge“ seine Zuhörer mit dem Projekt „QuantifiedArt“, das im Bosch IoT Lab entstanden ist. Die Projektidee hierbei: Ein Raumklima wird spielerisch mittels einem sich veränderndem Wandbild verbessert, indem es je nach Darstellung zum Öffnen oder Schließen eines Fensters auffordert. Erste Testläufe des Projekts liefen bereits in Zusammenarbeit mit einem österreichischen Gymnasium, um das Raumklima in Klassenräumen zu verbessern.

In der Pause warteten auf die Besucher jede Menge Snacks und Getränke und unter anderem die Möglichkeit, das Usability-Labor der Hochschule sowie die Methoden des Visual + Design Thinkings bei Tobias Greissing kennenzulernen. Die Studenten des Studiengangs Technische Redaktion präsentierten zusammen mit freiwilligen Probanden die Technik des Eye-Trackings anhand eines laufenden Projekts an der Hochschule.

Den zweiten Teil der Vortragsreihe eröffnete Professor Frank Gärtner, der in seinem Beitrag das wichtige Verständnis zwischen Usability & User Experience und der technischen Seite des Maschinenbaus herstellte. Sein zentraler Ansatz, den Mensch und somit auch den Benutzer von Beginn an in technische Projekte mit einzubeziehen, argumentierte er anschaulich mit der hohen Wertschöpfung eines integrierten menschzentrierten Prozesses.

Für viel positiven Beifall sorgte zum Ende der Veranstaltung Referent Thomas Geis mit seinem Beitrag zum Erlebenszyklus des Kunden. Aus seiner weitreichenden, jahrelangen Projekterfahrungen berichtete der Usability-Experte direkt und praxisnah und sorgte somit für viele zustimmende Kopfnicker im Publikum. Unter dem Motto „Wenn unsere Firma nur wüsste, was sie mal wusste“ erklärte er die wertbringende Entwicklung neuer Produkte anhand von gespeicherten Erfordernissen aus Käufer- und Benutzersicht.

Das positive Feedback zur ersten Veranstaltung war groß und bereits direkt nach dem Auftakt fanden sich neue begeisterte Mitorganisatoren für den World Usability Day 2017 – Wir freuen uns schon sehr auf den Word Usability Day in Aalen in 2017!

WUD in Berlin

Das war der Berliner World Usability Day 2016 zum Thema “Sustainability”

Am 10. November 2016 war es endlich wieder so weit! Rund 500 Besucher kamen in Berlin zusammen, um gemeinsam den weltweiten Tag der Usability und User Experience zu erleben.

In drei interessanten Sessions wurde das diesjährige Thema „Sustainability“ aus vielseitigen Blickwinkeln beleuchtet. Referenten und Teilnehmer diskutierten dabei in spannenden Talks die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen Usability, User Experience und Sustainability.

In ihrer Opening Keynote nahmen Daniel Bohlinger & Dr. Michael Herrler von der BMW Group München die Besucher mit in die BMW-Welt und stellten vor, mit welchen Möglichkeiten und Herausforderungen das Thema Nachhaltigkeit im Produktentwicklungsprozess verbunden ist. Ebenso rundete die Closing Keynote zum Thema „Are you pushing features or creating something meaningful?“ die diesjährige Veranstaltung gebührend ab. Pia Betton von edenspiekermann_ ermunterte dabei die Teilnehmer zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Bedeutung der zahlreichen Produkte, die in unserem digitalen Zeitalter entstehen.

Darüber hinaus nutzten die Besucher, Referenten und Sponsoren auch in diesem Jahr wieder die ausgezeichneten Networking-Möglichkeiten, die der World Usability Day bietet. Wir danken allen Referenten, Sponsoren, Volunteers, Teilnehmern, Technikern und dem Team des Mercure Hotel MOA, die gemeinsam den World Usability Day wieder zu einem vollen Erfolg und einer lebendigen Veranstaltung gemacht haben!

Wer sich gern noch einmal die Talks des diesjährigen World Usability Day Berlin ansehen möchte, kann unter folgendem Link die Videos der Vorträge finden: http://2016.wud-berlin.de/

Weitere Impressionen und Fotos vom World Usability Day Berlin 2016 finden Sie unter https://www.flickr.com/photos/world-usability-day-berlin/sets/72157673027596383

Sie wollen nichts verpassen? Dann folgen Sie uns unter http://twitter.com/WUD_Berlin oder abonnieren Sie unseren Newsletter unter www.wud-berlin.de

(Julia Fritsche und Paul Chojecki für den WUD Berlin)

WUD in Dortmund

Zukunftskongress Wirtschaft 4.0

dortmundUnter dem Namen Zukunftskongress Wirtschaft 4.0 wurde der diesjährige World Usability Day in der Metropole Ruhr begangen – dieses Jahr schon zwei Tage vor dem offiziellen WUD-Termin. Er gliederte sich ein in eine Veranstaltungsreihe der Wirtschaftsförderung Dortmund zum Thema Industrie 4.0 und zog neben dem Fachpublikum auch viele interessierte Usability-Neulinge an. In 13 Vorträgen wurden ein breites Themenspektrum angesprochen.

Andreas Maser beschäftigte sich mit dem Aufsetzen und Durchführen von IT-Projekten aus Sicht der Unternehmensführung, das von der Kreation von Innovation über die Dos and Don‘ts der Unternehmensführung und

Ein hoher Turm, auf der Fassade sitzen überlebensgroße Tauben und begucken interessiert ihre Umgebung. Das Dortmunder U, Veranstaltungsort des World Usability Days 2016 der Metropole Ruhr, verfügt über eine der größten Videoleinwände der Welt und zeigt den Passanten wechselnde Bildinstallationen. Eine gute Einstimmung auf das Kernthema des User Experience Designs, das Zusammenspiel von Kreativität und Technik.

Unter dem Namen „Zukunftskongress 4.0“ gliederte sich der diesjährige Dortmunder World Usability Day ein in eine Veranstaltungsreihe der Stadt Dortmund zum Thema Internet of Things und Industrie 4.0 und zog ca. 200 Besucher an, unter denen sich neben einem kompetenten Fachpublikum auch viele interessierte Wirtschaftsvertreter befanden, die das Thema Usability gerade neu für sich entdeckt haben.

13 Fachvorträge beleuchteten ganz unterschiedliche Aspekte von Usability.

Andreas Maser stellte kritische Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten aus Sicht des Managements vor und betonte die Wichtigkeit eines ernsthaften Engagements der Führungsebene bei diesen das ganze Unternehmen betreffenden IT-Projekten.

Thomas Biedermann machte einen amüsanten und erhellenden Ausflug in die Geschichte der Innovationen und zeigte die ersten Ansätze von bahnbrechenden Innovationen in der Literatur und Filmindustrie.

Markus Rall und Claudia Pejas zeigten Einsatzfelder und Nutzen von Virtual Reality und 360°-Videografie in Industrie und Wirtschaft auf.

Dr. Ronald Hartwig, einer der Gastgeber und der Organisator des Zukunftskongresses, zeigte auf, dass Digitalisierung 4.0 wesentlich mehr bedeutet als die IT-fizierung von Geschäftsprozessen, nämlich das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle, wie z.B. Facebook, Uber und Airbnb.

Charalampos Theocharidis zeigte genau so ein Geschäftsmodell am praktischen Beispiel auf und illustrierte, wie der smarte Mülleimer einen Haushalt wesentlich besser unterstützen kann als ein intelligenter Kühlschrank, da der Mülleimer auch merkt, wenn Nudeln oder Küchenrollen verbraucht werden, eine Information, die dem Kühlschrank fehlt.

André Paetzel und Prof. Tim Bruysten zeigten wie Innovation nicht geplant, sondern auch genauso rein zufallsgesteuert, „by accident“ passiert.

Dr. Jörg Niesenhaus stellet konkrete Ansätze von Gamification-Elementen im Alltag vor, u.a. am Beispiel einer Speed-Lottery, bei der die Strafgebühren der Schnellfahrer unter den regeltreuen Fahrern verlost werden (die existiert anscheinend tatsächlich!) und am Beispiel einer Logistik-Station.

Arne Wiggers stellte seinen Wunschzettel an das Smart Home der Zukunft vor und plädierte für mehr Vertrauen in die Anbieter solcher Systeme und in deren Umgang mit persönlichen Daten.

Diana Cürlis zeigte auf, dass und wie menschliche Verhaltensmuster und Bedürfnisse als Kreativitätsimpulse genutzt werden sollten.

Linda Schmidt zeigte am praktischen Beispiel sehr tragfähige Ansätze, um UX in einem etablierten Unternehmen nachhaltig in Prozessen und in der unternehmenseigenen Software universell zu verankern.

Timo Korinth und Martin Hoppe stellten einen 3D-Generator vor, der ursprünglich für die Spieleproduktion entwickelt wurde, und den sie im Unternehmensumfeld technisch gut einsetzbar machen können.

Und im letzten Fachvortrag, der von Thomas Schubert gehalten wurde, ging es um den praktischen Einsatz von Augmented Reality für die >Fabrik- und Anlagenplanung.

Den Abschluss der Vortragsreihe machte Viviane Trautvetter, die im Namen der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr ganz praktische Unterstützung bei der Digitalisierung von mittelständischen Unternehmen anbot.

Was zu erwähnen nicht vergessen werden sollte ist die begleitende Fachausstellung, die mit Präsentationen von 3D-Lernspielen, 3D-Brillen im praktischen Einsatz und der Möglichkeit, einmal selbst eine Drohne um den Kronleuchter steuern zu können, viel Erlebnispotential für die Besucher barg.

Die Aussteller ihrerseits waren sehr angetan von Breite und inhaltlicher Passung der Besucher und von den zukunftsträchtigen Kontakten und Gesprächen, die sie führen konnten.

Einziger Wermutstropfen war die Akustik des Raumes, in dem Vorträge und Ausstellergespräche sich ab der Mittagspause stark vermischten.

Alles in allem war es ein sehr vielseitiges Programm, dass auch für den UX-Professional noch einige neue Ansätze und Ideen bereit hielt. UX-Neulinge bekamen einen schon sehr umsetzungsnahen Einblick in den Detailreichtum und die Komplexität des Themas

Kreativität und die Erschaffung von Innovation, sowie die Anwendung von Gamification am Arbeitsplatz brachten dem Publikum die Arbeitsweisen und den wirtschaftlichen Vorteil des Usability Engineerings näher.

Gute Lösungsansätze zum Etablieren einer nachhaltigen Usability Engineering-Strategie im Unternehmen lieferte ein Leitfaden für das Management zu Umsetzung von IT-Projekten und die konkreten Tipps zu Umsetzungsprozessen aus dem UX-Team bis zum Stand und den Chancen der Industrie 4.0. Konkrete Case-Studies zeigten die Möglichkeiten des Einsatzes von 3D-Visualisierungen und Augmented Reality in der Fabrikplanung auf.

An den Ständen der Aussteller konnte man sich mit aktuellen technischen Neuerungen beschäftigen und z.B. 3D-Brillen im praktischen Einsatz testen oder lernen, wie man eine Drohne steuert.

Eine hervorragende Verpflegung machten die Sache rund und sorgte für einen rundum gelungene Tag. Dank an die Veranstalter

WUD in Frankfurt

WUD FRankfurt

In diesem Jahr sind die Beiträge „Positionen“ welche Denkanstöße geben und frei für jegliche Meinungsäußerungen sind.
Passend zum Rahmen der Veranstaltung, sind die Positionen[ID1] [J2]  inspirierend. Der Erfahrungsbericht des German UPA Reporters.

Die Gastgeber stellen sich vor

Darren Cooper – Leiter des DB Skydeck, einem Coaching Think Tank innerhalb der DB Systel GmbH, stellt den Raum zur Verfügung, begrüßt angenehm kurz und übergibt an Jochen Denzinger, Iconstorm GmbH & Co KG. Er stellt die Positionen der genannten[ID1] [J2]  Vorträge vor und schon geht es los.

Vorsicht: Mitdenken gefordert – Die Positionen
»Smart Customization – wenn der Konfigurator nachhaltig mitdenkt…«

Prof. Dr. Günther Würtz vom Steinbeis MIT Stuttgart spricht über die [ID1] Herausforderungen der Individualisierung von Massenprodukten. Dabei sieht er eine Chance in Modularisierung. Durch Wiederverwendung von Teilen können nachhaltige Gesamtprodukte geschaffen werden. Die Herausforderungen sind die Vorausplanung und die langfristige Bereitstellung von Modulen. Darüber hinaus müssen die Schnittstellen bereits in der Gerätekonzeption bedacht werden. Im Endeffekt ergibt sich eine sehr große Zahl an verschiedenen Produktversionen. Diese führen zu einer hohen Komplexität bei Produktion, Lieferung, Aktualisierung und Weiterentwicklung.

Vorsicht: Mitdenken gefordert – Die Positionen

Komplexität durch Individualisierung – wenn jedes Produkt konfigurierbar ist, müssen Kunden viel Aufwand in die Personalisierung stecken. Solche Konfigurations-UIs benötigen ebenso viel Logik und viele Dialoge mit dem Kunden.

Prof. Würtz stellt den Wunsch des Kunden nach Anpassbarkeit in den Mittelpunkt. Daraus ergibt sich viel Komplexität und ein hoher Aufwand.

Experience sustainability! Jetzt neu und auf Knopfdruck: das gute Gewissen … und alle so: YEAH!

Kai Rosenstein vom KRDK Darmstadt spricht überholistisches Design und dem Prinzip Verantwortung nach Hans Jonas. Er sieht Nachhaltigkeit durch Design das auch in Zukunft relevant ist. Gutes Design ist auch nach Jahren noch aktuell.

Der Vortrag soll keine Lösungen vermitteln sondern Fragen aufwerfen. Genau das hat er getan.

Die Sache vom Ende her gedacht: warum Nachhaltigkeit und spekulatives Design zusammengehören

Prof. Dr. Martin Gessmann von der Hochschule für Gestaltung Offenbach möchte Nachhaltigkeit vom anderen Ende her betrachten. Was nicht gewollt wird, wird nicht produziert. Nachhaltigkeit vom anderen Ende gedacht.

Pause beim WUD: Zeit für Gespräche und ZDF-Zahlen Daten Fakten

WUD FRankfurt

Ort: DB Gebäude - Silberturm im Zentrum von Frankfurt
Gäste: ca 200
Genderverhältnis 50:54:1 Männlich : Weiblich : Roboter
Alter: Ende 20 bis Mitte 60
Organisation: Iconstorm GmbH & Co. KG mit Hochschule für Gestaltung Offenbach. Unterstützt durch Skydeck powered by DB Systel.

Die User Experience der Nichtnachhaltigkeit

Sebastian Oschatz Mitinhaber von MESO Digital Interiors GmbH, Frankfurt

Er vertritt die Provokante These, das eine kapitalistische UI immer eine Dialogbox ist. Kurz das UI der Nachhaltigkeit hat immer ein Geschäftmodell. Die Gegenfrage: Was ist keine Dialogbox? Für Sebastian Oschatz ist es Design für eine Wette auf Gewinn, Liebe, eine unterentwickelte KI oder der 1% Fall (hier wird das Geld anders verdient).

Der Drang nach Neuem: Psychologische Obsoleszenz im UX Design

Prof. Dr. Gunnar Stevens von Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Universität Siegen zeigt auf warum wir Experience nicht gestalten können, sondern nur das UI.

Mein Fazit

Die Diskussion im Auditorium zeigt, dass sich jeder dem Thema Nachhaltigkeit[ID1]  anders nähert. Der
Abend hat dazu viele Denkanstöße geboten.

WUD FRankfurt

WUD in Hannover

Die ganze Welt feiert das Thema Benutzerfreundlichkeit – jedes Jahr aufs Neue und immer in der 2. Novemberwoche. Dann findet der World Usability Day (WUD) statt – ein weltweiter Aktionstag rund um das Thema Usability und User Experience.

In Hannover fand das Event dieses Jahr in den Räumlichkeiten von usability.de statt und viele Vertreter aus ganz unterschiedlichen Unternehmen, Netzwerken und Hochschulen folgten der Einladung an die Ihmeauen in Hannover Linden. Sie erlebten dort einen spannenden Tag rund um das Thema „Green User Experience“ und hatten in den Pausen ausreichend Zeit sich nicht nur mit kulinarischen sondern auch mit einem Usability-Quiz und den Ergebnissen des Usability-Fail-Wettbewerbs zu beschäftigen.

Mehr erfahren:

WUD in Kassel

Das Kasseler Rezept 2016 für nachhaltiges Gestalten: UX zwischen Realität & Virtualität – ein sensorischer Reigen

Kassel

Man nehme:

  • 142 Gäste
  • 70 Unternehmen und Institutionen
  • 8 Referenten
  • 2 Virtual-Reality-Stationen
  • 1 Body Scanner
  • 1 Kabarett-Künstler
  • 1 Gong
  • 1 Applaus-Kiste
  • 2 Freigetränke
  • 2 Hände voller Häppchen

Vorbereitung: Erleben statt warten

Bauen Sie zunächst die Stationen für Body Scanning und Virtual Reality auf. So haben die Gäste bei Eintreffen die Möglichkeit, sich in neue Erlebniswelten zu stürzen. Das verkürzt die Wartezeit bis zum offiziellen Start und fördert das Networking. Sobald alle Gäste angeregt diskutieren über Eindrücke, Risiken und Potenziale dieser neuen Technologien haben Sie die optimale cerebrale Betriebstemperatur erreicht.

Erster Teil: New Tech, New Biz

Greifen Sie zum Gong und läuten Sie zum Start. Beginnen Sie mit digitalen Autos und autonomen Fahren. Ihre Gäste werden überrascht sein, welche neuen Business-Modelle, Technologien und Fragestellungen hier eine Rolle spielen, z. B. das digitale Auto als Wettersensor oder Meldestation für Straßenschäden.

Geben Sie anschließend Cognitive Computing dazu. Werfen Sie einen kritischen Blick auf die Anwendungsmöglichkeiten von Chatbots als persönlicher Tutor beim Lernen, digitaler Assistent im Smart Home oder als automatisierte Lösung in einer Vielzahl von Jobs. Achten Sie vor allem auf die Tätigkeiten, die weiterhin nur von Menschen übernommen werden können – dort, wo es um Kreativität in Kontexten und unstrukturierte Umgebungen geht.

Als nächstes kommt die Virtual Reality. Lernen Sie bisher unbekannte Potenzialfelder dieses neuen Trends kennen, z. B. in der Schmerz-, Trauma- , Phobie- und Depressionstherapie. Alternativ auch gerne als praktischer Preview bei Urlaubsbuchung oder Immobilienkauf.

Gehen Sie direkt über in den Vortrag zum Body Scanning. Überraschend sind vor allem die Anwendungsfelder in der Sport- und Bekleidungsindustrie. Neue Business Modelle lassen Brand und Retailer überflüssig werden, weil Kunden mit ihren Körperdaten direkt beim Hersteller bestellen – Kleidung nach Maß für alle, also Mass Customization.

Pause: Kuriose Fakten und kleine Gimmicks

Zeit für eine kurze Ruhephase zum Verarbeiten und Austausch der Eindrücke. Geben Sie für den Übergang das akustisch-kabarettistische Unterhaltungsprogramm hinzu. Wohldosiert in zwei Portionen à 5 Minuten regen Humor und Unterhaltung sowohl Stimmung als auch Verstand.

Nicht vergessen: Würzen Sie regelmäßig die Vorträge mit kuriosen Fakten, die Gäste mitnehmen und weitererzählen können – zum Beispiel: 

  • Spermien werden über Duft zur Eizelle geleitet
  • Zukünftig dürfen wir uns wohl auf autonom-fahrende Mietwagen mit integriertem Friseur freuen
  • Der Beruf „Model“ fällt mit 98% Wahrscheinlichkeit der Digitalisierung bzw. Automation zum Opfer
  • Ein neuartige App zeigt die Restlebenszeit an
  • Eventuell können wir sogar nach unserem Tod als digitale Avatare „weiterleben“

Zweiter Teil: Leben und Erlebnisse

Schlagen Sie erneut auf den Gong und weiter geht’s mit einer Fülle von Zutaten zum Thema Riechen. Eigentlich nicht überraschend, dass Duft Teil der User Experience ist, aber wer hätte gedacht, dass Basilikum-Duft den Verkauf von Pasta um 70% steigern kann? Sogar die Zufriedenheit von Bahnkunden lässt sich mit dem richtigen Duft um 17% steigern.

Von der Nase geht es direkt ein Stockwerk tiefer zum Schmecken. Und warum eigentlich nicht? Wenn zwei Milliarden Menschen bereits Insekten essen, probieren kann man es ja mal. Immerhin arbeiten drei junge Menschen gerade sehr engagiert daran, Grillen, Seidenraupen und Friends als alternative Fitnessriegel auf europäische Gaumen zu bringen.

Kurz vor Schluss geben Sie noch einen Schuss Technologie dazu. Die auf den ersten Blick unscheinbaren Beacons lassen sich bei näherer Überlegung tatsächlich in einer Vielzahl von Situationen einsetzen. Anders als die ständig verfügbare Cloud überraschen diesen lokalen Sender mit Infos, Tipps und neuen Interaktionsmöglichkeiten – am besten als orchestrierte Customer Journey für Events.

So, jetzt fehlt nur noch die letzte Zutat: die Closing Key Note. Werfen Sie einen kritischen Blick durch die soziologische Brille und beobachten Sie, wie sich die Gesellschaft durch Trends und Technologien, insbesondere das Quantified Self verändert. Dann, wenn Daten zur Bedingung für Chancen und zum Rational für Diskreminierung werden. Oder wenn Menschen plötzlich nach Abweichungen von der Norm statt nach Gemeinsamkeiten suchen. Ein Vorgeschmack auf neue Lebensentwürfe, die vor allem eines fordern: unser totales Engagement.

Fertig ist der sensorische Reigen. Genießen Sie dieses besondere Rezept zusammen mit Ihren Gästen bei gemeinsamen Gesprächen und lebhaften Diskussionen. Reichen Sie dazu die kulinarischen Happen und Freigetränke für einen großartigen WUD Abend.

Feedback und Fazit: Faszination und Schrecken

Keine Hardcore Usability am Interface, sondern die Gestaltung der User Experience nach allen Regeln der Kunst stand im Vordergrund. In diesem Sinne war der Kasseler WUD 2016 ein WUD 2.0, ein rasanter Trip durch die Sensorik und Technologien unserer Zeit.

Eines wurde besonderes deutlich: Es ist gut, dass es den Kasseler WUD gibt. Er stillt unsere Neugier und füttert uns mit neuen Erkenntnissen. In der Pause und am Abend wurde lebhaft diskutiert. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier auf so viele interessante Themen treffe,“ ist nur eines der Zitate, die dies verdeutlichen.

Empfunden wurden die neuen Trends und Technologien häufig als „einerseits faszinierend, andererseits erschreckend.“ Viele wollten mehr wissen und diskutierten über Chancen und Risiken. Man spürte und erlebte den Willen zur intensiven wie kritischen Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit. Als ich mich später auf den Heimweg machte, musste ich an Star Wars denken: Auch wir werden uns wohl entscheiden müssen, wie wir diese neuen mächtigen Technologien nutzen wollen.

Dank der inspirierenden Referenten, neugierigen Gäste und engagierten Organisatoren war der Kasseler WUD 2016 ein sehr gelungener Cocktail aus Entertainment, Diskussionen und Geistenblitzen. Das macht Freude auf nächstes Jahr.

Dinkelsbühl, 24.11.2016
Autor: Linda Alers

WUB in Köln

KölnWorld Usability Day 2016 in Köln
Am 10. November 2016 fand in Köln der siebte World Usability Day in
Kooperation mit der German UPA, der Technischen Hochschule Köln und
ProContext statt.
Der Abend wurde unter dem diesjährigen Fokusthema „Sustainable User
Experience (UX)“ als Vereinbarung von Nachhaltigkeit und UX Design von
Christiane Grünloh (TH-Köln, Institut für Informatik) organisiert und moderiert.
Das Programm bot ein breites und interessantes Spektrum an Vorträgen, die
auf unterschiedliche Arten zum Thema „Sustainable User Experience“
beitrugen.

Den Auftakt macht Olga Witt, gelernte Architektin und Gründerin des Unverpackt-Ladens „Tante Olga“ in Köln. Sie
referierte über das „Zero Waste“ Konzept und gab damit eine Einführung in ein Leben ohne Müll, welches sie selbst seit
4 Jahren mit ihrer Familie lebt. Beunruhigende Fakten über die heutige Müllproduktion und der Hürden der
Rohstoffgewinnung nutzte sie als Motivation dafür, warum es sich lohnt nach dem „Zero Waste Lifestyle" zu leben. Aus
Überzeugung begann sie damals mit einem Blog und einem Online Shop auch andere Menschen dazu zu motivieren,
die Verwendung von Kunststoff(verpackungen) zu reduzieren und bewusster zu leben. Heute unterstützt sie dieses
Konzept mit ihrem neu eröffneten Laden „Tante Olga“, welcher der erste Unverpackt-Laden in Köln ist.

Felix Dietz von der DingFabrik Köln e.V. gab einen Einblick in eines der ersten und größten FabLabs in Deutschland, in
dem Kunden anhand bereitgestellter Werkzeuge, Maschinen und Räumen „Dinge fabrizieren“. Inspiriert von der
niederländischen Idee des „RepairCafes“ bietet die DingFabrik Veranstaltungen namens „ReparaturCafe“ an, welches
gerade zur Anfangszeit viel mediale Aufmerksamkeit erregte. Bei dieser Veranstaltung helfen die Mitglieder des Vereins
Menschen dabei, ihre selbst mitgebrachten Dinge mittels bereitgestellter Open-Source-Hardware und -Software zu
reparieren, an denen sie oftmals auch emotional hängen. Die DingFabrik bietet somit also das Wissen von Experten an,
um Menschen ihre Dinge unter Anleitung selbst auseinandernehmen und reparieren zu lassen. Das ist für viele der erste
Berührungspunkt mit einem solchen Handwerk, es bringt Spaß am Basteln und ermöglicht das selbst Erkunden, wie
beispielsweise das erste Auseinandernehmen einer Kaffeemaschine. Insgesamt erfreut sich die DingFabrik über recht
positives Feedback der Kunden, selbst wenn etwas nicht repariert werden konnte. Die Gewissheit, dass die Kunden alles
versucht haben, um ihre alten Schätze am Leben zu erhalten, führt trotzdem zur positiven User Experience.

Besonders die ersten beiden Vorträge führten, unter den etwa 50 Teilnehmern aus unterschiedlichen Branchen, zu
angeregten Fragerunden und Erfahrungsberichten aus dem Auditorium.

Als Studierende der TH Köln setzten Franz-Leonard Jaspers, Robert Gabriel, Sheree May Saßmannshausen und Philipp
Schulte den Abend mit einem Vortrag über ihr Konzept „Smart Sustainable Home“ fort. Das konzipierte System soll
verschiedene Nutzungsprobleme in einem Haushalt adressieren, wie etwa die Identifikation von Einsparungspotenziale
bzgl. der Energieressourcen oder die schwere Realisierbarkeit einer idealen zeitlichen Koordination der Nutzung
einzelner Geräte sowie eine sofortige Anpassung an umweltbedingte Veränderungen. Smart Sustainable Home bietet
das Monitoring von Ressourcenflüssen und der Aktivität von Geräten im Haushalt, Automation und Steuerung von
Geräten und das Identifizieren von Einsparpotenzialen, sowohl bezogen auf Kosten als auch auf Ressourcen. Für die
Entwicklung wurde ein Work Reengineering und ein Conceptual Design Ansatz durchgeführt, welche im Rahmen des
Vortrages in den Grundzügen vorgestellt wurden und in einem Hi-Fi Prototyp mündeten.

Den Abschluss bildeten Tim Schneider und Liane Kirschner von der Railslove GmbH. Sie referierten über ihre Arbeit als
UX Designer und Entwickler, wobei man feststellte, dass die Berufsbezeichnungen im UX Bereich etwas unscharf sind,
sodass sie sich selbst als „people, who build stuff“ bezeichnen. Ihr Arbeitsalltag ließ erkennen, dass sie durch ihre
Teamarbeit und ihren Arbeitsprozessen nachhaltige User Experience etablieren und demnach insgesamt die
Nachhaltigkeit durch die Arbeit des UX Designers und speziell ihre Unternehmenskultur adressiert wird. Durch
anregende Folien von feuerspeienden UX-Unicorns wird deutlich: UX ist ein Teamsport. Die größte Herausforderung
dabei ist es, ein „Shared Mindset" zu etablieren, weshalb dazu Tim Schneider und Liane Kirschner ihre Methode des UX
Drinks vorstellten. Bei dieser Methode muss eine Person einen Fragebogen ausfüllen, indem ihre Vorlieben und
Bedürfnisse erhoben werden und auf Basis dessen ein personalisierter Drink mit Accessoires gemischt wird. Das
Resultat des Fragebogens einer Praktikantin bei Railslove ergab ihren UX Drink - ein blaues Gemisch mit Schaum und
einer Glamour-Zeitschrift als Klatschpresse, welches iterativ verbessert werden sollte. Mit viel Spaß und einem Eindruck
darüber wie UX verstanden werden kann, beendeten sie den diesjährigen Word Usability Day in Köln.

WUD in München

München

 

 

 

 

 

 

Die World Usability Day Veranstaltung 2016 In München bestand aus einem Nachmittag mit 3 Präsentationen und 3 Workshops. Wesentliche Aspekte des Thema, Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit User Experience, wurde damit adressiert:

  • Definition und Einsatzgebiete
  • Anwendungsfällen aus der Praxis
  • Aktive Diskussion und Austausch zwischen den Teilnehmer

So könnten wir erfahren, dass das Thema Nachhaltigkeit eher bei Firmen und insbesondere im Bildungsbereich in Suchmaschinen gesucht wird. Nachhaltigkeit hat noch als Qualitätsmerkmale eines Produktes oder Dienstleistung viel Potential, so Rainer Monschein aus optimizing experts.

Weiter wurde vorgestellt, wie eine nachhaltiger Nutzen eines Produktes durch seine Gestaltung beeinflusst werden könnte. Sebastian Pietta aus designaffairs brachte Beispiele aus der Automobilindustrie.

Deswegen spielen UX Designers eine zentrale Rolle in der Nachhaltigkeit von Produkte, einschliesslich im ganzheitlichen Handlungsdreieck Aspekte Soziales / Ökonomie / Ökologie. Joachim von Maltzan aus Ray Sono hat diese Wertesysteme vorgestellt.

Was sind alle Facetten der Nachhaltigkeit im Bezug mit User Experience? Wie können die UX-Experte dazu beitragen? Wie sieht ein nachhaltiges Produkt aus? Alle diese Fragen wurden in 3 Workshops beantwortet, jeweils mit unterschiedlichen Herangehensweisen:

  • World Café: an mehreren Tische exploriere kleine Gruppen unterschiedlichen Eigenschaften der Nachhaltigkeit
  • Fishbowl: Diskussion im Innenkreis mit Beobachter im Außenkreis
  • Entwicklung von Produktideen durch Design the Box

WUD in Siegen

siegen

Zum siebten Mal in Folge fand an der Uni Siegen der „World Usability Day“ statt. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft und Interessierte tauschten sich über die Nutzerfreundlichkeit von interaktiven Produkten und Systemen aus.

Fahrkartenautomaten, Online-Shopping-Portale und Einparkhilfen haben eins gemeinsam: Damit sie auf dem Markt Erfolg haben, müssen sie benutzerfreundlich sein. So genannte „Usability“- und „User Experience“-Experten entwickeln Benutzeroberflächen, die möglichst einfach und verständlich zu bedienen sind. Am jährlichen „World Usability Day“ tauschen sie sich bei weltweiten Veranstaltungen über Trends und innovative Lösungen in Sachen Nutzerfreundlichkeit aus. Zum siebten Mal in Folge haben auch an der Uni Siegen Experten zu dem Thema getagt: Organisiert wurde der Aktionstag vom Lehrstuhl für „Computerunterstützte Gruppenarbeit und Soziale Medien“ von Prof. Dr. Volkmar Pipek.

Mehr liest du hier:

WUD in Stuttgart

Hatice Yildirim
15 December 2016

Mit vollem Erfolg: das spannende Thema für den zwölften World Usability Day, kurz auch WUD genannt, war “Sustainable User Experience” bzw. “Green UX”.

Die Begrüßung und die Eröffnung der Veranstaltung übernahm in diesem Jahr Frau Prof. Dipl. -Inform. Astrid Beck, Präsidentin der German UPA und Dozentin an der Hochschule Esslingen, am Treffpunkt Rotebühlplatz der VHS.

Für eine benutzerfreundliche Gestaltung präsentierten zahlreiche Referenten wieder einmal verschiedene Innovationen und Trends aus Wirtschaft und Forschung. In verschiedenen Workshops konnte man zusätzlich selbst auch aktiv werden und neue Methoden ausprobieren.

Ein besonderes Highlight war der Methodenworkshop und die feierliche Eröffnung des Kompetenzcenter von “Design4Experience”.

Interessierte Unternehmen erhielten hier alle notwendigen Informationen Rund um das Thema “User Experience”, sowie Tools zur Durchführung der entwickelten Ansätze. Beteiligte Projektpartner kamen ebenfalls zu Wort und teilten ihre Erfahrungen den Zuhörern. Mit dabei waren: Professor Dr. Alexander W. Roos, Rektor der Hochschule der Medien, Dr. Jürgen Jähret, Geschäftsführer bwcon, sowie apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Anette Weisbecker, Stellvertretende Institutsleiterin Fraunhofer IAO und IAT Stuttgart.

Parallel zu den Veranstaltungen fanden die drei Workshops: “Paper Prototyping” der Hochschule Esslingen, “Building Ideas” vom Fraunhofer Institut und “Design Thinking” IBM Design, statt.

Bei einer Teilnehmerzahl von 30 im Workshop “Paper Prototyping” konnte in aktiver Gruppenarbeit das Entwickeln von Papierprototypen gelernt und geübt werden.

Im Workshop “Building Ideas” wurden die 20 Teilnehmer mit den Elementen Design Thinking, Lego Serious Play, User Experience und Improvisionstheater sich in eine kreative, innovative und andere Welt entführt.

In “Design Thinking aus der Praxis” lernten die 25 Teilnehmer durch interaktive Gruppenübungen verschiedene Design Thinking-Methoden kennen.

Die “Valenzmethode” beispielsweise veranschaulichte den Teilnehmern wie die Gestaltung eines Produktes hinsichtlich der User Experience (kurz UX genannt) optimiert werden kann.

Eine weitere Evaluationsmethode zur Erfassung der Beziehung zwischen dem Nutzer und einem Produkt ist die “UX-Kurve”. Hier sollten die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit einem Produkt retrospektiv betrachten und anschließend eine Kurve zeichnen. Diese Kurve stellt dar, wie die persönliche Wahrnehmung sich im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Einzelne Bedürfnisse und ihre Auswirkungen im menschlichen Verhalten kann durch den Entwurf einer “Bedürfnispersona” ermöglicht werden. Hier konnten die Teilnehmer im Team oder auch alleine mit Hilfe einer “Emphaty Map” ( definiert Aspekte wie z.B. Verhalten, Reden, Denken und Fühlen) eine Persona für ein spezifisches Bedürfnis entwickeln und präsentieren. Dies ist eine Methode, die eigenständig oder als Instrument für andere Methoden genutzt werden kann.

Innovative Konzepte für User Interfaces kann durch die Methode “User Experience Concept Inspiration” entwickelt werden. Diese Methoden besteht aus drei Phasen. In der ersten Phase “Briefingphase” wurde durch die Teilnehmer nach einem kurzen Input zum Thema UX eine exemplarische Bedürfnispersona entwickelt. In der “Feldphase” versuchten sich die Teilnehmer jeweils in ein Bedürfnis hineinzuversetzen und basierend darauf mit Hilfe der “Idea Map” Ideen zu generieren. Im Anschluss erfolgte eine Zusammenführung und die Evaluation der generierten Ideen.

Im Laufe des Nachmittags wurden interessante Vorlesungen gehalten:

  • die UID GmbH stellte das Thema “Autonomes Fahren” vor,
  • Agentur Siegmund zeigte die Unterschiede zwischen Digitalisierung und #noUI,
  • Bitkom hielt einen interessanten Vortrag über “Wo steht die Industrie tatsächlich und wie
  • wird der Mensch in die neuen Welt einbezogen?”,
  • “Best-Practice aus dem Gesundheitsbereich” wurde durch die Firma AltaMediNet
  • vorgezeigt,
  • IBM und “Creating a sustainable culture of Design at IBM”,
  • Projekt 3D-Guide hier einen interessanten Vortrag über “3DGUIde - Intuitive 3D
  • Interfaces in Industrie und Praxis”,
  • abgeschlossen wurde die Vortragsreihe durch den Vortrag von GIGATRONIK GmbH und
  • der Daimler AG “Autonomes Fahren: Future Truck 2025 - Adaptive Human Machine
  • Interface”.

Ein großes Dankeschön an alle Referenten, Sponsoren und Teilnehmern die auch in diesem Jahr wieder einmal den “World Usability Day” zu einem großen Erfolg und einer lebendigen Veranstaltung gemacht haben!