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WUD 2015

World Usability Day München 2015

WUD MUC 2015 Banner

Auch München wird 2015 wieder ein spannender Spot für eine Veranstaltung zum World Usability Day. Zum 10. Jubiläum des WUD wird sich die bayerische Hauptstadt ganz dem Motto „Innovationen in Unternehmen“ widmen.

Spannende Vorträge und Workshops mit namhaften Referenten und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden Usability und User Experience aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Wir werden spannende Case Studies und verschiedene Themen kennenlernen, die sonst selten an die Öffentlichkeit gelangen. Wie immer ist der WUD auch in diesem Jahr für alle Besucher kostenlos und verspricht interessante, lustige und lehrreiche Einblicke in unterschiedlichste Innovationsthemen.

Neben Vorträgen und Workshops bleibt natürlich Zeit und Raum zum Kennenlernen und Netzwerken, die Jobbörse und kleine Überraschungen.

Eröffnet wird das Event in diesem Jahr mit einer Keynote von Michael Bartl, Experte für die Entwicklung von Innovationsprodukten und Lösungen der HYVE AG mit dem Thema:

“Neue Offenheit"  – Der Wandel von Innovationsmodellen im digitalen Zeitalter“

Wann & Wo

Am 12. November 2015 von 13:00 – 18:00 Uhr im

Werk1 (In der Kultfabrik)
Grafinger Straße 6
81671 München

Das Programm

Das Programm zum WUD 2015 in München als PDF.

13:00 - 13:15
Eröffnung und Infos zum World Usability Tag
Andreas Lehmann | lemisoft

13:20 - 13:50
Keynote
Die “Neue Offenheit” – Der Wandel von Innovationsmodellen im digitalen Zeitalter

Michael Bartl | HYVE Innovation Community GmbH

14:10 - 14:40
Home Connect – Eine UX Journey vom ersten Scribble zum Design Award
Henning Brau und Mirco Winde | BSH Hausgeräte GmbH

14:50 - 15:20
Industrie-HMI und User Experience – 2 Welten prallen aufeinander
Josef Jaud | coeno GmbH & Co.KG - Die User Experience Spezialisten

15:40 - 16:10
Content Design und UI Architektur für Multiscreenprojekte
Wolfram Nagel | SETU GmbH

16:20 - 16:50
Top 10 Fehler bei der UI-Spezifikation
Lisa Daske | msg systems ag

Workshopraum

14:00 - 15:30
Workshop Design Thinking
Lorena Meyer | eResult GmbH

16:00 - 16:40
Normale Nutzer gibt es nicht! Blind Date des AK Barrierefreiheit der German UPA
Stefan Farnetani | mindscreen GmbH
Cornelia Schauber | YOUSE GmbH

17:00 - 17:30
UX Lab 2.0  - Wie man UX Evaluation ganzheitlich und effizient gestaltet.
Katharina Frison | LMU
Johannes Huber | designaffairs GmbH

Zeit zum Anstoßen und Austauschen

Kurzbeschreibung der Vorträge & Workshops

Die “Neue Offenheit” – Der Wandel von Innovationsmodellen im digitalen Zeitalter

Dr. Michael Bartl ist seit 2004 Vorstand der HYVE AG in München. HYVE unterstützt seit mehr als einem Jahrzehnt namhafte Unternehmen verschiedenster Branchen in der Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit Kunden, Anwendern und Communities nach dem Prinzip der Open Innovation. Hierzu werden Kompetenzen in den drei Feldern Industriedesign, Marktforschung sowie Community Softwarelösungen bei HYVE zusammengeführt. Zuvor war Dr. Michael Bartl bei der Audi AG im Bereich Entwicklung Elektrik/ Elektronik in Ingolstadt tätig.

Seine Promotion und Studien der Wirtschaftswissenschaften schloss er in London, München und an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar ab. Dr. Michael Bartl ist Research Fellow der Peter Pribilla Foundation und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen in international renommierten Journals.

Slides zum Vortrag von Michael Bartl | HYVE Innovation Community GmbH
Die “Neue Offenheit” – Der Wandel von Innovationsmodellen im digitalen Zeitalter (PDF)

Home Connect – Eine UX Journey vom ersten Scribble zum Design Award

Die BSH spielt mit dem Projekt Home Connect beim Thema Vernetzung und Connectivity für Hausgeräte in der obersten Liga mit. Dafür gab es dann auch den Red Dot Award: Communication Design 2015, sowie die Nominierung der Home Connect App für den UX Design Award 2015.
Das bestätigt die UX Researcher und UX Designer in der BSH, vor allem weil sie während der über zweijährigen Entwicklungszeit für die BSH ungewohnte Wege gehen mussten: Agiler, leaner und konsequent nutzerzentriert, was nicht immer einfach durchzusetzen war. Jedes Konzept und jeder größere Entwicklungsschritt der App wurde mit Test-Nutzern intensiv geprüft. Diese zahlreichen Feedback-Schleifen mit „echten“ Usern haben letztendlich zum Erfolg geführt, der das Tor für UX und dessen Betrachtung in der BSH weit aufgerissen hat. In dem Vortrag wird die UX Journey des Projekts beleuchtet und dargestellt, wie aus dem Außenseiterprojekt der wichtigste UX Leuchtturm in der BSH geworden ist.

Mirco Winde ist ausgebildeter EB-Kameramann und studierte Medien-Design an der FH Mainz mit Schwerpunkten auf „bewegte Bilder“ und „User Interfaces“. Als UX Designer war er für das Interaktionskonzept und das Design der Home Connect App zuständig. 2015 wurde er hierfür mit dem Red Dot Communications Award ausgezeichnet.

Henning Brau studierte Psychologie an der TU Berlin. Danach folgten freiberufliche Tätigkeiten als Marktforscher und Usability-Consultant. Ab 2011 übernahm er die Leitung des Münchener Standorts der User Interface Design GmbH (UID). Zusammen mit Florian Sarodnick veröffentlichte er ein Fachbuch über Methoden der Usability-Evaluation. Von 2007 bis 2014 war er Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der deutschen Usability/UX Professionals German UPA und arbeitet im ‚Arbeitskreis Benutzungsschnittstellen‘ des Deutschen Normungsinstituts (DIN) an Normen im Bereich Usability mit. Seit April 2015 ist er bei der BSH als Manager Corporate UX tätig.

Industrie-HMI und User Experience – 2 Welten prallen aufeinander

Die eine Welt:
Die Steuerung von Industrie- und Haushaltsgeräten befindet sich gerade im Wandel. Die Nutzer haben sich durch iPhone und Co an eine intuitive Bedienung von Touch Displays gewöhnt. Hersteller von Industrie- und Haushaltsgeräten stehen nun unter dem Zugzwang, Touch Displays in ihren Geräte zu verbauen, um den Erwartungen ihrer Nutzer gerecht zu werden. Das heißt, viele Firmen, die bisher mit der Gestaltung und Entwicklung von Berühroberflächen nichts zu tun hatten, sind plötzlich gefordert ein attraktives und leicht zu bedienendes GUI zu entwickeln.

Die andere Welt:
UX Spezialisten stehen vor der Aufgabe, Industriedisplays zu entwickeln, die dem gewohnten Standard von Touch UIs entsprechen, wie sie sie tagtäglich für Smartphones und Tablets konzipieren. Dabei werfen sie Displaygrößen, Performance, Animationsverhaltens, etc., wieder in die Anfänge der Gestaltungsmöglichkeiten zurück. Themen wie Ergonomie im Produktionsumfeld, Maschinengrößen und Kunden, für die UX ein unverständliches Buzzword ist, stellen zusätzliche Herausforderungen dar.

Josef Jaud studierte Bildhauerei und Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München. 2007 gründete er die MindGlobe Studios GmbH. Dort entwickelte er ein Online Collaboration Tool für Kreative. Ab 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mensch-Maschine-Interaktion an der Hochschule München und leitete dort ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt, welches sich mit der Visualisierung von semantischer Suche beschäftigte. Seit 2010 ist er als freiberuflicher User Experience Designer tätig. Seit 2014 arbeitet er als User Experience Designer zum einen für coeno – die User Experience Spezialisten. Zum anderen unterstützt er TARA Systems, Spezialisten für Embedded GUI Software, und arbeitet damit an der Schnittstelle zwischen User Experience Design und Technik.

Content Design und UI Architektur für Multiscreenprojekte – Methoden, Regelwerke und Tools für die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Layout, Inhalt und Workflows nach dem Baukasten-Prinzip

Digitale Inhalte können heute überall erscheinen. Viele Menschen nutzen digitale Services mittlerweile selbstverständlich auf verschiedensten Geräten, Medien und Ausgabekanälen. Informationen fließen in alle Kanäle und Multiscreen ist inzwischen zur digitalen Realität geworden.
Voraussetzung für einen multiscreen-fähigen Informationsfluss ist ein zentraler Knotenpunkt für Inhalte, ein System zur Definition von UI Elementen und Regeln, wann welche Inhalte in welcher Kombination wo und wie angezeigt werden. Vor dieser Herausforderung ist es erforderlich Inhalte, User Interfaces und Workflows nach einem jeweils ähnlichen Muster modular und strukturiert zu planen und aufzubauen - vergleichbar mit den Bausteinen in einem Baukastensystem.

Wolfram Nagel stellt verschiedene Herangehensweisen, Methoden und Prozesse für Multiscreen-Projekte vor und beschreibt wie sich die beteiligten Disziplinen zukünftig entwickeln könnten. Momentan verantwortet er unter anderem den konzeptionellen und visuellen Part in einem umfassenden Styleguide- und Relaunch-Projekt für eine große E-Business-Plattform.

Wolfram Nagel arbeitet als Designer, Konzepter und UI Architekt bei der SETU GmbH (ehemals digiparden) in Schwäbisch Gmünd. Als Head of User Experience ist er für Konzeption und Gestaltung verantwortlich und betreut interne und externe Web- und Software-Projekte in den Bereichen Content Design, UI Architektur und Visual Design im engen Austausch mit Frontend- und Backend-Entwicklern.

Slides zum Vortrag von Wolfram Nagel | SETU GmbH 
Content Design und UI Architektur für Multiscreen-Projekte (SlideShare)

Top 10 Fehler bei der UI-Spezifikation

Die msg systems entwickelt Individualsoftware für eine Vielzahl von Branchen von Automobilindustrie über Versicherungen bis zum öffentlichen Dienst. Dabei werden viele User Interfaces spezifiziert – und dabei die selben Fehler immer wieder gemacht. Um dem zu begegnen wurde intern eine Checkliste zur Prüfung von UI-Spezifikationen entwickelt. Die „beliebtesten“ Fehler bei der Spezifikation von Benutzeroberflächen stellt Lisa Daske in ihrem Vortrag vor.

Lisa Daske ist seit 2009 als Usability Engineer tätig – zuerst im Medizintechnik-Umfeld bei der Astrum IT GmbH in Erlangen, seit 2013 für die msg systems ag in München. Dort leitet sie ein Kompetenzzentrum für Usability und User Experience. Gemeinsam mit Rolf Molich und Catharina Riedemann veröffentlichte sie das offizielle Template für Usability-Testberichte der German UPA.

Slides zum Vortrag von Lisa Daske | msg systems ag
Top 10 Fehler bei der UI Spezifikation (PDF)

Workshop: Design Thinking

Ein Produkt, das sich von anderen abheben soll. Etwas, das vom bekannten Design abweicht. Innovativ sein wollen. Die Design Studio-Methode hilft dabei, in kürzester Zeit zahlreiche Ideen zu generieren und diese im Team zu überprüfen. Sie liefert keine fertigen Design-Entwürfe, sondern unterstützt bei der Visualisierung unterschiedlichster Ideen und Ansätze. Iterativ, in mehreren Durchgängen – zuerst in kleinen Teams, dann „auf eigene Faust“. Umso interdisziplinärer das Team, umso vielfältiger die Ergebnisse. In diesem Workshop wird die Methode in ihren Grundzügen vorgestellt und eine konkrete Aufgabenstellung in Kleingruppen bearbeitet, um die praktische Umsetzung kennenzulernen.

Lorena Meyer ist seit März 2015 für die eResult GmbH als Senior User Experience Consultant in München tätig. Beim Aufbau des südlichsten Standorts der eResult GmbH ist sie von Anfang an dabei und Ansprechpartnerin für Kunden im südlichen Raum. Lorena Meyer studierte Tourismusmanagement an der Hochschule München und war danach zahlreiche Jahre im eTourismus tätig, zuletzt bei einem der führenden e-tourismus-Dienstleister in Deutschland. Dort beriet sie namhafte Kunden hinsichtlich ihrer strategischen Ausrichtung und der Weiterentwicklung ihrer Webpräsenzen sowie konzipierte und realisierte innovative, komplexe Webportale. Lorena Meyer ist Mitglied im Berufsverband der German Usability Professionals Association e.V. und absolviert derzeit den berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang „Usability Engineering“ an der Technischen Hochschule Deggendorf.

Workshop: Normale Nutzer gibt es nicht! Blind Date des AK Barrierefreiheit der German UPA

Was ist schon normal? Ob Sonneneinstrahlung oder Alterskurzsichtigkeit ­ jeder vermeintlich “normale” Nutzer digitaler Inhalte ist irgendwann Extremnutzer mit besonderen Ansprüchen. Der AK Barrierefreiheit stellt euch extreme Nutzungsbedingungen vor und zeigt Tipps zum Umgang inklusive gängiger digitaler Hilfsmittel. Sein „Blind Date“ zeigt konkrete Möglichkeiten, wie konzeptionelle, technische und gestalterische Konsequenzen aus extremen Nutzerverhalten in den eigenen Arbeitsalltag integriert werden können. Denn: Was ist schon normal?

Die Mitglieder des Arbeitskreises Barrierefreiheit der German UPA bilden als Usability Professionals und Barrierefreiheits­experten eine Schnittstelle zwischen beiden Professionen. In Form von Vorträgen, Workshops und Veröffentlichung bietet der Arbeitskreis eine Informationsbörse und ein Diskussionsforum rund um Barrierefreiheit und Usability für extreme Nutzer.

UX Lab 2.0  - Vergleich verschiedener Evaluationsmethoden zur Optimierung des Designprozesses

Wie wird sich die Evaluierung von User Experience in einer sich verändernden Produkt- und Projektwelt anpassen? Und wie können Methoden weiterentwickelt und neue Technologien in der Praxis genutzt werden, um diesen Prozess zu optimieren? Bei Klärung der Fragestellungen entwickelt designaffairs einen funktionalen UX Evaluation App Prototypen, der UX Evaluierung einfacher, flexibler und günstiger machen soll und die Vorteile einer Feldstudie nutzt, um den direkten Nutzungskontext mit dem Testobjekt einzufangen.
Im Zentrum der Untersuchung stehen hierbei die Fragen, inwieweit eine UX Evaluation den klassischen Prozess einer Nutzerstudie ersetzen kann und wie sich das Feedback unterscheidet.

Katharina Frison ist Masterstudentin an der LMU München im Bereich Human-Computer-Interaktion/ Medieninformatik. Ihre Abschlussarbeit „UX Lab 2.0“ entstand in Kooperation mit designaffairs, die u.a. von Johannes Huber, Competence Lead Usability Engineering bei designaffairs, betreut wurde.

Slides zum Vortrag von
Katharina Frison | LMU
Johannes Huber | designaffairs GmbH
UX Lab 2.0 – Wie man UX Evaluation ganzheitlich und effizient gestaltet. (PDF)

World Usability Day München 2015

Ein Dank an alle Teilnehmer, Unterstützer, Sponsoren und Helfer!

Wir, als Organisationskommitee des World Usability Day 2015 in München möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die die Veranstaltung zu einem erfolgreichen Tag gemacht haben.

Ein besonderer Dank geht dabei an die Sponsoren und unsere Referenten, die uns großartige Einblicke in die aktuellen Innovationen ihrer Unternehmen gegeben haben und ohne die der WUD München nicht möglich gewesen wäre.

Außerdem bedanken wir uns natürlich bei allen Teilnehmern, die bei vollem Haus den Vorträgen gelauscht, diskutiert und neue Kontakte geknüpft haben.

Nachlese zum WUD 2015

Kommitee-Mitglied Anja Lange im Blog von coeno über den WUD 2015 in München: "Erfolgreicher World Usability Day in München"

Auch unser Sponsor brightONE schreibt über den WUD in München: "World Usability Day 2015 in der Kultfabrik"

Rückblick der German UPA auf den WUD 2015 in Deutschland: "WUD Standorte 2015"

Der WUD 2015 in Bildern